Gemeinsame Präsidialklausur: UTN und FAU stärken ihre Zusammenarbeit

Wie können beide Universitäten gemeinsam mehr Wirkung entfalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Präsidialklausur der Technischen Universität Nürnberg (UTN) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die am 3. Juni in Erlangen stattfand. Beide Hochschulleitungen diskutierten aktuelle Entwicklungen in der Metropolregion und in Bayern sowie Kollaborationsmöglichkeiten in Forschung, Lehre und Infrastruktur.

Für die UTN ist die Zusammenarbeit mit der FAU ein wichtiger Baustein ihrer Entwicklung als junge Universität mit klarem Fokus auf Künstliche Intelligenz, international exzellenter Forschung, interdisziplinärer Lehre und gesellschaftlicher Wirkung. Besonders das Nationale Hochleistungsrechenzentrum Erlangen (NHR@FAU) und die Unterstützung durch das Regionale Rechenzentrum Erlangen schaffen wichtige Voraussetzungen für exzellente Forschung in Nordbayern und für die Umsetzung des Schwerpunktes KI der UTN. Die gute Partnerschaft von FAU und UTN ist auch durch die schon erfolgte Bereitstellung eines Lehrangebotes der FAU für die UTN veranschaulicht.

Prof. Dr. Michael Huth: „Große Innovationskraft ist regional oder in großen städtischen Umfeldern immer dort vorhanden, wo es eine hohe Dichte von Einrichtungen und Talenten – wie in der Metropolregion Nürnberg zu finden – gibt. Dieses Potential heben wir durch die Profilbildung und den Aufbau der UTN, sowie durch Kooperationen wie mit der FAU, um jeweilige Stärken zum Nutzen der Metropolregion und Bayerns zu multiplizieren. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die die FAU in den ersten 5 Jahren unseres Aufbaus schon geleistet hat.“

Neben den bestehenden Kooperationen sieht FAU Prof. Dr. Joachim Hornegger weiteres Potenzial für Synergien zwischen den Universitäten: „Das eine wäre der Lehrbereich, wo wir die bessere Durchlässigkeit zwischen den beiden Universitäten für unsere Studierenden sicherstellen können. Und das zweite wäre die Forschung. Da sehe ich ganz große Chancen, dass man zusammen Forschungsanträge stellt und sich gemeinsam in den internationalen Forschungswettbewerb begibt.“ Prof. Dr. Huth ergänzt: „Weitere Kollaborationspotentiale wurden identifiziert, wie die der Vermittlung von KI-Kompetenzen, was Vorteile für alle Studierenden der FAU und UTN bringen würde. Kollaborationen werden die Besonderheiten beider Universitäten, wie z. B. die des Lehr-/Lernkonzepts der UTN, angemessen berücksichtigen.“

Beide Hochschulleitungen sind in einem regelmäßigen, informellen Austausch, um bestehende und geplante Kollaborationen voranzutreiben.