UTN erhält Akkreditierung

Cube One in Frontalansicht. Erstes Gebäude der Technischen Universität auf dem Campus, gebaut in Holzbauweise mit vielen Fenstern, Flachdach und Rankgerüst
Cube One (Copyright: Stefan-Meyer)

Die Technische Universität Nürnberg (UTN) hat erfolgreich ein sogenanntes Alternatives Akkreditierungsverfahren durchlaufen. Damit bestätigt der Akkreditierungsrat, dass der Aufbau des Qualitätsmanagementsystem der UTN innovativ und zielführend ist.

Die UTN gehört zu den wenigen Hochschulen in Deutschland, die diesen Weg des Alternativen Akkreditierungsverfahrens gewählt haben, sie ist die erste Universität überhaupt, die auf diese Weise akkreditiert wurde. Gegenstand der Akkreditierung ist dabei nicht primär ein einzelner Studiengang, sondern das von der Universität entwickelte Verfahren zum Qualitätsmanagement in Studium und Lehre insgesamt. Der Akkreditierungsrat bestätigt mit seiner Entscheidung, dass dieses Verfahren gleichwertig zu klassischen Programm- oder Systemakkreditierungen ist und die Einhaltung der fachlichen und formalen Qualitätsstandards gewährleistet.

Die UTN erhält damit zugleich das Recht, auch ihre zukünftigen und neu zu entwickelnden Studiengänge eigenständig im Rahmen dieses Verfahrens hausintern zu akkreditieren. Damit geht eine erhöhte Verantwortung für die kontinuierliche Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Studienangebote einher. „Wir haben nun eine verlässliche Grundlage für unsere Studiengänge geschaffen. Die Akkreditierung ist für uns Ausgangspunkt für die weitere Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre. Das ist für uns als junge Universität im Hinblick auf ihr bevorstehendes rasantes Wachstum besonders wichtig“, sagt Professorin Isa Jahnke, Gründungsvizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales der UTN.

Das Alternative Verfahren ist mehrstufig angelegt und umfasst unter anderem Prozesse und Instrumente, um Studiengänge in ihrer Konzeptionsphase zu verbessern, bestehende Studiengänge im Sinne der Interdisziplinarität vergleichend zu betrachten und im Sinne des voneinander Lernens die Qualität zu steigern sowie die Bewertungen der einzelnen Elemente von einer Gruppe unabhängiger Expertinnen und Experten vorzunehmen. Es nimmt auch das QM-System der UTN als Ganzes in den Blick. Die erfolgreiche Akkreditierung ist das Ergebnis eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses, an dem neben der Universitätsleitung und dem Qualitätsmanagement zahlreiche interne und externe Beteiligte mitgewirkt haben. Sie ist ein Erfolg des gesamten UTN-Teams und bildet die Grundlage für den weiteren Ausbau des Studienangebots und die nächsten Entwicklungsschritte der Universität.

Derzeit bietet die UTN die Masterstudiengänge „Artificial Intelligence & Robotics“ sowie „Human and Artificial Intelligence“ an. Zum Wintersemester 2027/28 wird voraussichtlich ein erster Bachelorstudiengang in dem Bereich Computer Science and Artificial Intelligence starten.

Zum Bericht des Akkreditierungsrats


Über die Technische Universität Nürnberg

Die 2021 gegründete Technische Universität Nürnberg (UTN) ist die erste Neugründung einer staatlichen Universität in Bayern seit 1978. Die UTN versteht sich als ein lebendiges Labor der Ausgestaltung einer Universität für das Zeitalter der KI und der rasch voranschreitenden Veränderungen in Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft. Die UTN strebt an, ein wichtiger regionaler Impulsgeber in der Forschung, Lehre und im Transfer sowie eine international führende Universität des 21. Jahrhunderts mit regionaler Verankerung bei einer gleichzeitigen globalen Ausrichtung zu werden.

Der 37 Hektar große und nachhaltige UTN-Campus wird das Zentrum des neuen Stadtteils Lichtenreuth in Nürnberg in der Nähe der historischen Innenstadt bilden. Etwa 6.000 Studierende, 200 Professorinnen und Professoren und mindestens 2.000 Mitarbeitende werden hier Platz finden. Studiengänge werden Aspekte von Technologie, Liberal Arts, Social Sciences und Natural Sciences integrieren, um Studierende auf die interdisziplinären Anforderungen der neuen Arbeitswelt ideal vorzubereiten.


Kontakt

Peter Diehl

Head of Unit

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Agnes Pelzl

Deputy Head of Unit

Communication Unit