Wissenschaftsminister Markus Blume: „Wenn die TU Nürnberg nicht schon gegründet wäre, müssten wir es jetzt machen!“

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Jürgen Prömel, Gründungspräsident der TU Nürnberg, Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst und Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg vor dem Roll-Up der TU Nürnberg
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Jürgen Prömel, Gründungspräsident der TU Nürnberg, Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst und Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg vor dem Roll-Up der TU Nürnberg bei "University Taking Shape" im Josephs.

Zwischen Tradition und Hightech: Wohin entwickelt sich die bayerische Hochschullandschaft? Um diese Frage ging es am 16. November beim „University Taking Shape“-Vortrag von Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Die Veranstaltungsreihe der TU Nürnberg fand dieses Mal in neuem Ambiente statt: Interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich im Innovationslabor JOSEPHS in der Nürnberger Innenstadt, um mehr über den internationalen Wissenschaftsstandort Bayern und die Gründung der jüngsten Universität im Freistaat zu erfahren.

Ein Jahrhundertprojekt für die Metropolregion

Wo deren Ziele liegen, machte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Jürgen Prömel, Gründungspräsident an der TU Nürnberg, schon in der Begrüßung deutlich: „Die Technische Universität Nürnberg will und wird eine Modelluniversität sein, ein Innovationsmotor für den Wissenschaftsstandort Bayern.“ Auch Oberbürgermeister Marcus König hob in seinem Grußwort hervor, wie wichtig die zehnte bayerische Universität für den Raum Nürnberg ist: „Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass das das Jahrhundertprojekt für Nürnberg, aber auch für die gesamte Metropolregion sein wird.“

Technischen und gesellschaftlichen Fortschritt gestalten

Ein Jahrhundertprojekt, das dringend benötigt wird: Um auf technologische, digitale und ökologische Veränderung reagieren zu können, müssten neue Antworten gefunden werden, betonte Markus Blume in seinem Vortrag. Er rief dazu auf, die Komfortzone zu verlassen, mehr in Technologie und Talente vor Ort zu investieren und mit anderen Akteuren zusammenzuarbeiten. Die Lösung liege in einem internationalen Ansatz und mutiger Wissenschaftskommunikation: „Wenn die TU Nürnberg nicht schon gegründet wäre, müssten wir es jetzt machen! Unsere Universitäten geben Antworten auf Zukunftsfragen – und sie geben Orientierung! In Bayern investieren wir in eigene Stärke bei Technologien und Fortschritt. Die UTN ist mehr als ein Pilotprojekt. Hier gestalten wir technischen und damit gesellschaftlichen Fortschritt!“

Die Universitätsgründung miterleben

Mit der Vortragsreihe „University Taking Shape“ möchte die TU Nürnberg allen Interessierten die Möglichkeit geben, die Gründungsgeschichte der Universität ein Stück weit mitzuerleben – wahlweise vor Ort im JOSEPHS oder virtuell via Live-Stream. Initiatorinnen und Initiatoren, Ideengebende und Gestaltende kommen im Lauf der Reihe zu Wort.

Der nächste Vortrag findet am 8. Februar 2023 statt: Prof. Dr. Isa Jahnke, Gründungsvizepräsidentin an der TU Nürnberg, wird über die UTN-Eckpfeiler für innovative, digital-gestützte Lehrformate referieren und einen Einblick in Learning Experience Designs und aktivierenden Lernstrategien geben.