Modulbau am Campus: Kooperationsvereinbarung zwischen TH Nürnberg und TU Nürnberg

Die Technische Hochschule Nürnberg wird auf dem Campusgelände der Technischen Universität Nürnberg einen Modulbau errichten. Dies haben die Präsidenten der beiden Hochschulen und der Grundbesitzverwalter Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) in einer Kooperationsvereinbarung festgehalten.

NÜRNBERG. Die TH Nürnberg benötigt Platz für ihre Studiengänge der Gesundheitswissenschaften – und die TU Nürnberg besitzt ein Grundstück, das noch am Anfang der Bebauungsphase steht. Aus diesem Grund weiten die beiden Bildungseinrichtungen ihre bereits bestehende Zusammenarbeit aus.
„Die TH Nürnberg wächst aktuell in vielen Bereichen, daher steigt auch unser Bedarf an Büro- und Unterrichtsflächen“, sagt Prof. Dr. Niels Oberbeck, Präsident der TH Nürnberg. „Dass wir nun die Möglichkeit haben, auf dem neuen Campus der TU Nürnberg einen Modulbau errichten und nutzen zu können, freut uns daher gleich doppelt. Denn es verdeutlicht auch die positive und vertrauensvolle Zusammenarbeit unserer beiden Hochschulen.“
Die TH Nürnberg wird ihr neues Gebäude direkt auf den neuen Uni-Campus im Nürnberger Süden errichten. Die TU Nürnberg wird ebenfalls Teilflächen im Gebäude nutzen.

Zusammenarbeit im Wissenschaftsraum Nürnberg
„Kooperation und Zusammenarbeit sind für mich elementare Faktoren in der Weiterentwicklung des Wissenschaftsraums Nürnberg. Deshalb freuen wir uns sehr, dass uns die TH Nürnberg seit unserer Gründung in vielerlei Hinsicht unterstützt – und dass wir mit der Kooperationsvereinbarung etwas zurückgeben und die bestehende Zusammenarbeit intensivieren können“, betont Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Jürgen Prömel, Gründungspräsident der TU Nürnberg.

Nachhaltig, CO2-neutral und flexibel
Das modular konzipierte Gebäude der TH Nürnberg wird direkt neben dem gerade entstehenden Verfügungsgebäude der TU Nürnberg am Campus Brunecker Straße errichtet. Von der neuen Erschließungsstraße kommend werden dies die ersten beiden Gebäude sein, die am Campus wahrgenommen werden. Die Nutzfläche des neuen Gebäudes wird voraussichtlich ca. 1.000 qm auf maximal drei Stockwerken umfassen.
Mit der Errichtung auf dem Campusgelände der TU Nürnberg kann die TH Nürnberg Sondermittel aus der Hightech Agenda nutzen, einer Förderinitiative des Freistaats Bayern. Denn wie die anderen Gebäude am Campus soll auch der Modulbau der THN unter Gesichtspunkten wie Nachhaltigkeit, CO2-Neutralität oder Nutzungsflexibilität konzipiert werden. Die Inbetriebnahme soll Anfang 2024 erfolgen. Nach Ablauf der auf zunächst 15 Jahre angelegten Kooperationsvereinbarung wird das Gebäude der TU Nürnberg übergeben.

 

Foto (Matthias Wiedmann): TU-Nürnberg-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Jürgen Prömel (links) und TH-Nürnberg-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck mit der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zum Modulbau auf dem neuen Campus der Technischen Universität.

 

Ansprechpartnerin:
Tina Thiele, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 0162-1373387

Die Technische Universität Nürnberg wurde am 1. Januar 2021 gegründet. Sie ist die erste Neugründung einer staatlichen Universität in Bayern seit 1978. Mit einem konsequent interdisziplinären Ansatz, einem innovativen Fächerspektrum, neuen Lehrmethoden und einer zukunftsweisenden Organisationsstruktur soll eine Universität mit Modellcharakter in Lehre und Forschung entstehen. Geplant ist eine Universität, die international, interdisziplinär und digital ausgerichtet ist. Im Endausbau sollen rund 6.000 junge Menschen auf einem urbanen, in die umliegenden Stadtviertel vernetzten Campus studieren.

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm entwickelt Ideen für die Welt von heute und morgen und forscht zu den Schlüsselfragen unserer Gesellschaft. Sie ist mit rund 13.000 Studierenden bundesweit eine der größten Hochschulen ihrer Art und als eine der forschungsaktivsten und drittmittelstärksten aller bayerischen Hochschulen ein wichtiger Innovationsmotor für die Metropolregion Nürnberg. Die TH Nürnberg pflegt hervorragende Kontakte zur Wirtschaft und ist mit 160 Hochschulpartnerschaften in aller Welt auch als Global Player aktiv. Das breite und praxisorientierte Studienangebot widmet sich den technischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und gestalterischen Herausforderungen unserer Zeit und eröffnet den Absolventinnen und Absolventen hervorragende Berufsperspektiven.