Klimaschonender urbaner Campus – Thema bei „G‘scheid schlau“

Die TU Nürnberg wird in ihrem Konzept für Forschung und Lehre neue Maßstäbe setzen. Natürlich wird die Universität auch aus Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit innovativ sein. „Wir können alle Aspekte rund um Nachhaltigkeit von Anfang an berücksichtigen“, erklärte Prof. Hans Jürgen Prömel, Gründungspräsident der Technischen Universität Nürnberg, am 22. Oktober im Rahmen des Wissenschaftsformats „G‘scheid schlau“. Unter dem Motto „Von der grünen Wiese zum grünen Campus“ gab er zusammen mit Bernhard Kressirer, Leitung Immobilien und Infrastruktur der TU Nürnberg, Einblicke in den Nachhaltigkeitsgedanken und das bauliche Konzept hinter der Universität. „Was die Technische Universität Nürnberg ganz besonders macht, ist ihr urbaner Charakter. Hier im neuen Stadtteil Lichtenreuth – inmitten der lebendigen, lebenswerten Stadt Nürnberg – entsteht eine moderne Campusuniversität der Zukunft.“

Nachhaltige Gebäude und ökologische Baustoffe

Neben Natur- und Artenschutz sowie dem Erhalt wertvoller Grünelemente spielt bei den Neubauten für die Universität der Klimaschutz eine entscheidende Rolle. So wird ein möglichst klimaneutraler Campus angestrebt, der sich überwiegend mit erneuerbaren Energien versorgt. Zudem sollen nachhaltige Gebäude entstehen. Hierbei liegt der Fokus zum einen auf dem Einsatz ökologischer Baustoffe wie zum Beispiel von Holzbauelementen. Zum anderen werden die Gebäude so konzipiert, dass eine hohe Flexibilität hinsichtlich künftiger Nutzungen besteht.

Foto (Ferdinand Heide Architekt / TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung): Entwurf für den Campus der Technischen Universität Nürnberg an der Brunecker Straße