Technische Universität Nürnberg nimmt weitere Gestalt an: Kanzler und Interimsgebäude gefunden

Interimsgebäude in der Ulmenstraße 52 (Foto: Andreas Vallbracht)

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt erste Personalie und Räumlichkeiten im Nürnberger Süden bekannt: „Dr. Zanner von der Universität Bayreuth ist erstes Gesicht des Gründungsteams der TU Nürnberg“ – „Ulmenstraße bietet ideale räumliche Bedingungen, um Aufbau zielstrebig voranzutreiben“

Gleich zwei weitreichende Wegmarken beim Aufbau der Technischen Universität Nürnberg  sind mit der ersten Personalie und dem ersten Interimsgebäude gesetzt: Dr. Markus Zanner, seit 2011 Kanzler der Universität Bayreuth, wird zum 1. Januar 2021 das Amt des Kanzlers der zehnten staatlichen Universität im Freistaat antreten. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute ebenso bekannt wie das erste Quartier, das das Gründungsteam in denkmalgeschützten Räumlichkeiten in der Ulmenstraße 52 zunächst vorübergehend beziehen wird. „Die TU Nürnberg nimmt weitere Gestalt an. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Markus Zanner einen kompetenten, erfahrenen und zugleich mit der regionalen Wissenschaftslandschaft bestens vertrauten Kanzler für die TU Nürnberg gewinnen konnten. Er ist das erste Gesicht des Gründungsteams. In der Ulmenstraße finden er und seine künftigen Kolleginnen und Kollegen ideale räumliche Bedingungen, um den Aufbau der neuen Universität zielstrebig voranzutreiben“, erklärte Sibler. Das Gründungsteam habe dort ausreichend Platz, um kontinuierlich zu wachsen. Zugleich sei dieses kreative Umfeld optimal, um eine junge Universität Schritt für Schritt zu errichten.

Neuer Kanzler mit Erfahrung bei Aufbau neuer Strukturen

Dr. Zanner ist seit 2011 als Kanzler der Universität Bayreuth tätig und war dort unter anderem maßgeblich am Aufbau des neuen Campus in Kulmbach beteiligt. Zuvor war er mehr als zehn Jahre lang in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen im Wissenschaftsmanagement an der Technischen Universität München tätig, beispielsweise als Leiter der Stabsabteilung für Forschungsförderung und Geschäftsführer des TUM Institute for Advanced Study.

Mit Blick auf seine neue Aufgabe betonte er: „Ich habe die letzten Jahre daran gearbeitet, einzelne Bereiche der Universität weiterzuentwickeln und zu verbessern. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, eine komplette technische Universität neu zu gestalten. Eine tolle Aufgabe- und eine große Herausforderung!“

Markus Zanner wurde 1967 in Weiden in der Oberpfalz geboren. Er studierte Geschichte, Religionswissenschaft und Romanistik an der Universität Regensburg und verbrachte ein Jahr seines Studiums an der Universidad Nacional de Misiones in Argentinien, um dort Geschichte und Anthropologie zu studieren. Seine Promotion zum Dr. phil. schloss er 2000 an der Universität Regensburg ab.

Modernes Interimsgebäude im Nürnberger Süden

Bis zur Fertigstellung der ersten Neubauten auf dem Areal an der Brunecker Straße wird die Universität in der Ulmenstraße 52 in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Schuhfabrik bereits den Geist des Nürnberger Südens atmen und ihn prägen. Der dortige Komplex „The Plant“, steht für das nachhaltige Büro der Zukunft. Die loft-artigen Räumlichkeiten lassen verschiedene Nutzungen zu. Hinsichtlich der Bruneckerstraße sind die planerischen Aufträge für das erste Verfügungsgebäude bereits alle erteilt. Parallel läuft die Strukturplanung für das Campusgelände sowie die Bedarfsermittlung für das Gründungsgebäude.

 

Bildmaterial:

Foto (Andreas Vallbracht): Das Interimsgebäude der TU Nürnberg in der Ulmenstraße

 

Ansprechpartnerin:

Konstanze Schön

Kommunikation

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Über die Technische Universität Nürnberg

Die Technische Universität Nürnberg wurde am 1. Januar 2021 gegründet. Sie ist die erste Neugründung einer staatlichen Universität in Bayern seit 1978. Mit einem konsequent interdisziplinären Ansatz, einem innovativen Fächerspektrum, neuen Lehrmethoden und einer zukunftsweisenden Organisationsstruktur soll eine Universität mit Modellcharakter in Lehre und Forschung entstehen. Geplant ist eine Universität, die international, interdisziplinär und digital ausgerichtet ist. Im Endausbau sollen rund 6.000 junge Menschen auf einem urbanen, in die umliegenden Stadtviertel vernetzten Campus studieren.